Herzlich willkommen bei der AG Migration und Vielfalt der SPD Pankow

Die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD Pankow setzt sich ein für die Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichten und fördert die postmigrantische Demokratie in Pankow, in Berlin, in Deutschland, und in Europa. Wie unser Heimatsbezirk Berlin-Pankow sind wir eine diverse Gruppe von Menschen mit und ohne Migrationserfahrungen. Wir verstehen uns als eine Brücke zwischen der SPD und der Community und nutzen diese Rolle um den Stimmen der Menschen mit Migrationsgeschichten Gehör zu verschaffen, sowohl innerhalb der SPD als auch in der Politik insgesamt. Wir machen uns stark mit und für diejenigen in unserer Gesellschaft, die aufgrund von Rassismus und Diskriminierung sonst weniger beachtet werden. Wir setzen uns ein für eine Demokratie, in der alle Menschen mit Respekt behandelt werden und sich einbringen können und in der Vielfalt geschätzt und gefördert wird. Diese Prinzipien leben wir in unserem Miteinander und Zusammenarbeit aus.

 

09.03.2022 in Ankündigung

Corona, Krieg und Flucht - Diskussionsabend mit Aziz Bozkurt und Orkan Özdemir

 

Corona, Krieg und Flucht - Wie meistert Berlin jetzt die Versorgung der jungen und erwachsenen Geflüchteten und die Integration insgesamt?

mit Aziz Bozkurt, Staatssekretär für Jugend, Familie und Schuldigitalisierung

und Orkan Özdemir, migrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus

Am Dienstag, den 15. März 2022, diskutieren wir über die aktuellen Herausforderungen für Berlin und wie geflüchtete Kinder und Familien nun mit Schulen, Kitas und den wichtigsten Existenzmitteln versorgt werden. Aziz Bozkurt ist seit Dezember Staatssekretär, der die Kinder und Familien im Blick hat und zudem mit der Digitalisierung der Schulen betraut ist.

Orkan Özdemir ist Ansprechpartner der SPD-Fraktion für alteingesessene und nun auch der neu hinzugekommenen Eingewanderten und Geflüchteten. Welche Aufgaben stehen jetzt vor der Stadt der Vielfalt? Darüber diskutieren wir mit ihm und Aziz Bozkurt.

Ihr seid und Sie sind dazu herzlich eingeladen.

Melden Sie sich gerne bei uns für den Zugangslink: vorstand@ag-migration-pankow.de

 

28.01.2022 in Ankündigung

Im Gespräch mit Ana-Maria Trăsnea

 
Ana-Maria Trăsnea

Am kommenden Dienstag kommen wir mit Ana-Maria Trăsnea, der neu berufenen Bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Engagement-, Demokratieförderung und Internationales, ins Gespräch. Dazu laden wir Sie herzlich zu unserer Online-Veranstaltung am Dienstag, den 1. Februar 2022 um 19.30h ein!
 
Wir wollen die Gelegenheit nutzen, mit Ana-Maria Trăsnea über die Herausforderungen für ihre Arbeit und ihre Vorhaben in Zeiten von Verschwörungsdemos, Rechtsradikalismus, Ukrainekrise, Corona u.v.m. zu sprechen. Sie selbst ist die jüngste Staatssekretärin Berlins und hat auf ihrem Weg ins Amt einige Herausforderungen gemeistert. 2007 zog sie mit ihrer Familie aus Rumänien nach Treptow-Köpenick. Hier machte sie Abitur, studierte Kulturwissenschaften und wurde in der SPD aktiv: frauen-, jugend-, sozial- und migrationspolitisch. Wir freuen uns sehr auf ihren Besuch und das Gespräch mit ihr!
 
Die Sitzung wird von der AG Migration und Vielfalt in der SPD Pankow ausgerichtet. Diese öffnet ihren Zuschauer:innenkreis für die Gesamtpartei und andere ehrenamtlich Aktive, da Ana-Maria Trăsneas Arbeit sicherlich für viele in unserem Kreisverband und in Pankow von Interesse ist. Es sind daher alle recht herzlich eingeladen.
 
Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Zuschalten! 

Wenden Sie sich gerne an vorstand@ag-migration-pankow.de für die Zugangsdaten. 

 

20.08.2021 in Deutschland

Warum die SPD für eine bessere Einbürgerungspolitik einsteht

 

In den letzten zehn Jahren hat eine starke Zuwanderung nach Deutschland stattgefunden, vor allem in Ballungsgebiete. Beispiel Berlin: Mehr als 1,1 Mio. Migrant:innen leben hier.

Bundesweit ist etwa die Hälfte der über 21 Mio. Menschen mit Migrationsbiografie eingebürgert. In Berlin haben etwa ein Drittel der Eingewanderten einen deutschen Pass. Ein Drittel erfüllt noch nicht die Voraussetzungen (8 Jahre AE. 5 Jahre Sozialversicherungspflicht) und ein Drittel hätte zwar Anspruch auf einen deutschen Pass, stellt aber keinen Antrag. Sie demokratisch alle zu erreichen, einzubeziehen und mehr von ihnen schneller einzubürgern, ist das Gebot der Stunde.

Sozialdemokratische Politik war es immer, Menschen aller Schichten und Herkünfte gleichermaßen am Gemeinwesen teilhaben zu lassen. Dafür sind volle Bürgerrechte unabdingbar. Anders als die Union setzt sich die SPD dafür ein, dass eine Einbürgerung nicht am Ende eines Integrationsprozesses steht, sondern möglichst frühzeitig, wenn klar ist, dass Menschen hier dauerhaft ihren Lebensmittelpunkt einnehmen, um ihnen die gleiche Teilhabe auf allen Ebenen zu ermöglichen.

Aus unserer Sicht wäre es daher wichtig, dass alle Menschen absehbar mit vollen Bürgerrechten ausgestattet sind. Dass dies zum Selbstverständnis im Umgang mit Neuzuwander:innen  wird. Das ist für die Menschen wichtig, aber auch für unsere Demokratie; Wahl- und Wohnbevölkerung müssen sich so gut es geht decken, sonst manifestiert sich ein Demokratiedefizit, dass zusätzlich zu Tendenzen der Nichtwahl aber auch der Hinwendung zu demokratiefeindlichen Parteien bei Wahlen zu einem immer größeren Pool heranzuwachsen droht, wenn die Frage voller Bürgerrechte nicht schneller demokratieorientiert beantwortet wird.

Die SPD setzt sich daher bei den kommenden Wahlen am 26. September auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene für schnellere Einbürgerungen, kürzere Fristen und interkulturell aufgestellte Ämter ein. Wir wollen dazu absehbar auch ein Landeseinbürgerungszentrum in Berlin errichten.

Gute Erfolge mit einer proaktiven Einbürgerungspolitik hat Olaf Scholz als damaliger Erster Bürgermeister in Hamburg erzielt. Was hat ihn dazu gebracht? Wie hat er die Menschen erreicht?

 

Wie wichtig ist Ihnen/Dir eine bessere Einbürgerungspolitik? Was muss geändert werden? Was könnten Sie/könntet Ihr tun, um uns - die SPD - dabei zu unterstützen?

Wir wollen darüber mit Ihnen und Euch sprechen.

 

Unsere Gäste im digitalen Podium:

- Grußwort: Olaf Scholz (SPD-Kanzlerkandidat)

- Andreas Geisel (Berliner Innensenator)

- Cansel Kiziltepe (Bundestagsabgeordnete)

- Prof. Dr. Naika Foroutan (Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung)

- Rona Tietje (Sozialstadträtin in Pankow)
- Anab Awale (AG Migration und Vielfalt Berlin Mitte)
Andy Tarrant (Ag Migration und Vielfalt Pankow)

Moderation: Daniela Milutin (Vorsitzende der AG Migration und Vielfalt in der SPD Pankow), Co-Moderation: Manuel Rojas / Technik: Annelie Schönefeld

Veranstalter: AG Migration und Vielfalt in der SPD Pankow in Kooperation mit der SPD Pankow sowie der LAG  Migration und Vielfalt in der SPD Brlin und der BAG Migration und Vielfalt LAG, Pankow, Mitte) und KV SPD Pankow

 

Wann?

Am 25. August 2021 ab 19 Uhr 

auf Facebook: 

https://fb.me/e/HSQVk25w

und über Zoom: 

https://us02web.zoom.us/j/86032755259?pwd=TzhnMTBqdThsOHB2c2FlYUlRdE5Ddz09

Kenncode: 842033

 

Wir freuen uns, wenn Ihr zuschaltet.

 

Liebe Grüße

Der Vorstand der AG Migration und Vielfalt in der SPD Pankow

 

20.07.2021 in Allgemein

Frohes Opferfest!

 
Vorstand der AG Migration und Vielfalt Pankow

Der Vorstand der AG Migration und Vielfalt in der SPD Pankow gratuliert allen Musliminnen und Muslimen und denen, die mit ihnen feiern, zum Opferfest.

 

 

 

09.03.2021 in Ankündigung

Event: Vortrag von Marco Jelić zu Rassismus

 
Marco Jelić, Politikwissenschaftler

Vortragsthema: Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - Befunde einer gesellschaftlichen Polarisierung

Wann: 16. März um 19h als Videokonferenz.
Die Anmeldung erfolgt über eine E-Mail an vorstand@ag-migration-pankow.de

Vom 15.-28. März finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Wir freuen uns sehr, dass wir den Bonner Politikwissenschaftler Marco Jelić für einen Vortrag zum Thema "Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" gewinnen konnten, zu dem wir Euch herzlich einladen. Marco Jelić forscht seit Jahren zu Rassismus und dessen Bekämpfung in Gesellschaft. 

Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind in der Gesellschaft breiter verankert als gedacht. Durch soziale Medien verbreiten rechtsextremistische Gruppen und mit ihnen verbundene Bewegungen diese Ideologien noch stärker als bisher bis weit in die Mitte der Gesellschaft und treiben eine Polarisierung voran. Welche Konzepte stecken dahinter und welche Folgen haben diese diskriminierenden Einstellungen für die Betroffenen, die Gesellschaft und unsere libertäre Demokratie? Neben aktuellen Befunden und Entwicklungen geht der Politikwissenschaftler Marco Jelić der Frage nach, was Rassismus in seinem Wesenskern ist, welche Ausformungen und Folgen Diskriminierungen und struktureller Rassismus für die Gesellschaft haben und was in der Praxis, im Alltag - ob im Verein, im Betrieb oder auf der Straße - gegen Diskriminierung und rassistische Äußerungen getan werden kann. 

Zur Person: 

Marco Jelić (geb. 1985 in Gernsbach) lehrte und forschte bis vor Kurzem als Politikwissenschaftler am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn zu den Themen Migration, Integration und Rechtspopulismus und schreibt aktuell an seiner Promotion. Er referiert zu seinem Forschungsgebiet regelmäßig auf Konferenzen von Gewerkschaften, Stiftungen und Parteien.

Moderation: Daniela Milutin und Alfonso Pantisano, Vorsitzende der AG Migration und Vielfalt in der SPD Pankow.